[Ich weiß genau..]

..warum ich solche Tiere habe..

[Sonntagsspaziergangsleutebespaßerin]

[Belly Off Reloaded]

Wie? Schon eine Woche rum? Merkt man meinem Belly gar nicht an.
Das Schlimmste vorweg: mein BMI lag letzte Woche bei 22,5. Das ist ein ganzer Punkt mehr als beim letzten Belly Off. Naja, sind ja schon drei Jahre her und ich komm ja jetzt so in das Alter..

Was tat ich also in der vergangenen Woche? Zu wenig.
Ich war letzte Woche 3x beim Sport, diese noch gar nicht, das werde ich heute direkt ändern. Ich achte auf gesunde Ernährung, esse deutlich mehr Obst und Gemüse. Und ich lasse die Cola weg. Und weil Wasser so fad schmeckt, gibt es Saftschorle. Meist tut es ein kleiner Schuss Kirschsaft, der von einer großen Menge Mineralwasser ertränkt wird. Weizen gibt es in der Regel auch nur noch alkoholfrei, wenn man von den Wochenenden mal absieht.

Heute sollte ich mich nicht wiegen. Mein Kopf fühlt sich so schwer an, dass ich fürchte, er könnte das Ergebnis verfälschen. Uah, matschig. Und das nur, weil ich gestern einen schon lange geplanten Selbstversuch wagte. N. meint, wenn man nur klaren Schnaps und Wasser trinkt, bekommt man keinen Kater. Ich mag keinen Schnaps, aber wenn es für die Wissenschaft ist..
Also kaufte ich eine Flasche Kirschwasser (mir wird beim Schreiben schon wieder schlecht), viel Wasser und ein dem Anlass entsprechendes Abendessen- Käsefondue. Was war da noch gleich? Belly Off?

Wir tranken Schnaps und verdammt viel Wasser und das ganz ohne Kirschsaft, ich schlief einen alkoholberauschten Schlaf und hatte heute Morgen… KOPF! Einen Schädel wie 10 russische Preisboxer nach der KO-Runde. Da hilft auch die Kopfschmerztablette nicht, die ich heute Morgen einwarf.
Aber kein Wunder, was stand da auf der Flasche? Saufen im Breisgau?

[Die Sache mit der Kündigung]

Im vergangenen Jahr stritt ich mich einige Monate mit diesem großen Telekommunikationsunternehmen ein wenig darüber, ob das Büro wirklich noch Rechnungen bezahlen muss, auch wenn der Anschluß schon gekündigt ist und die Kündigung auch vom Anbieter bestätigt wurde. Vier Monate hatten das Unternehmen Magenta und ich unterschiedliche Auffassungen zu diesem Thema. Meine Meinung musste ich wiederholt schriftlich, so forderte man mich bei der ‘Service’hotline auf, den Telefonfuzzis mitteilen. Allmonatlich bekam ich deren Meinung schriftlich zurück. In Form einer Rechnung unterstützt vom kurz darauffolgenden Bankeinzug. Ob es nun meine schön formulierten Worte waren oder die Tatsache, dass ich die Bankeinzüge jedes Mal platzen liess. Ich weiß es nicht. Nach vier Monaten konnte ich den Kampf schließlich als gewonnen betrachten.

Des Weiteren kündigte ich im vergangenen Jahr den Gasliefervertrag bei dem Großunternehmen mit den drei blauen Buchstaben. Bestätigt wurde mir diese Kündigung zum 31.12. Man kommt nie drauf, was passiert ist..
Spielen wir das Spiel also wieder von vorne mit einem anderen Gegner. Ich habe ja jetzt Übung. Ob das schon das Achtelfinale ist?

Apropos Magenta. Erinnert sich noch jemand an den Telekomadvent? Nicht? Ist ja auch schon ein Weilchen her. Gestern jedenfalls stand ein Mitarbeiter eines Subunternehmens vor der Tür. Man möchte tatsächlich jetzt schon das damals provisorisch kurzzeitig überirdisch verlegte Kabel unter die Erde bringen, dafür suchte der Mann das Leerrohr, das unter dem Gelände verlegt ist. Ich zeigte ihm das eine Ende. Das Andere wollte er schon gar nicht mehr sehen. Er muss erst noch einmal mit seinem Vorgesetzten sprechen, denn der Einlass ist in seinem Plan an einer anderen Stelle eingezeichnet. Ein lustiger Verein ist das..

[Danke]

Danke lieber Paketzustelldienst mit den gelben Autos, dass du (zumindest bei mir) immer wieder kläglich versagst, wenn es mal schnell und pünktlich gehen soll.

Dafür, dass ich Mittwochabend mein geliebtes Mobiltelefon nicht richtig festhielt, als ich es aus der Jackentasche zog, kannst du nichts. Auch nicht dafür, dass es dann so unglücklich auf den Asphalt fiel, dass das Display zerbrach. Aaaaaaaaaber deine Schuld ist es, dass das am Donnerstagmittag bei deiner Filiale abgegebene Paket immer noch nicht beim Empfänger ist, obwohl das reparierte Telefon eigentlich schon seit gestern wieder bei mir sein sollte. Die Reparatur wäre innerhalb eines Tages über die Bühne gegangen. Aber wo nix ankommt, kann auch nix repariert werden.

Von Donnerstag bis Samstag verbrachte das Paket laut Sendungsverfolgung erst einmal noch im nächstgelegenen Paketzentrum. Über den Sonntag scheint es dann tatsächlich den Weg bis in die Empfängerstadt zurückgelegt zu haben. Dort sollte es, laut mir erteilter Telefonauskunft, gestern ausgeliefert werden. Wurde es aber nicht. Stattdessen scheint auch das dortige Paketzentrum Erholungsurlaub für geschundene Mobiltelefone anzubieten. Weitergekommen ist es seit gestern Morgen um 07 Uhr jedenfalls nicht. Macht ja nix. Habe ich eben kein Telefonbuch mehr, muss ich wenigstens niemanden anrufen. Von Können kann hier keine Rede sein.

[Falling Down]

Okay, in dem Film geht es eigentlich um was ganz anderes, aber..
auch ich könnte im täglichen Verkehrswahnsinn gerne mal die Nerven verlieren. Und ich wohne in einer beschaulichen Kleinstadt.

Was mir schon seit längerem negativ auffällt, ist die wachsende Scheu der Autofahrer ihren Blinker zu benutzen. Da wird abgebogen, überholt und eingeparkt, ohne dem restlichen Verkehr das Vorhaben mitzuteilen und nicht erst einmal musste ich eine Vollbremsung hinlegen, weil der Vordermann zwar wusste, was er gleich vorhaben würde, es dem nachfolgenden Verkehr aber leider nicht mitgeteilt.

Neu ist die Erkenntnis, dass viele Verkehrsteilnehmer den Blinker nicht nur nicht mehr nutzen, sie können mit der Verwendung dieses Hilfsmittels durch andere Autofahrer auch schlicht nichts mehr anfangen.

Zum fünften Mal innerhalb von zwei Monaten passierte mir gestern Folgendes: Ich fahre in die Innenstadt und suche.. logisch.. einen Parkplatz. Vor mir sehe ich auf einer schnurgeraden Straße ohne jedwede Abbiegemöglichkeit, wie ein Mann sein Auto besteigt und ausparken will. Also setze ich den Blinker und warte geduldig, bis der Mann seinen schwarzen S5 aus der Parklücke gekurbelt hat. Anschließend fahre ich ein paar Meter vor, bremse, lege den Rückwärtsgang ein, um rückwärts einparken zu können. Und was macht die vollbe***, ***,*** Vollidiotin in ihrem Renault hinter mir? Genau, sie fährt mir auf die Stoßstange. Und der ihr nachfolgende Wagen ihr. Und der danach.. Ihr wisst schon. Unnötig zu erwähnen, dass die auserkorene Parklücke nach der erneuten Fahrt um den Block bereits wieder belegt war. Wie gesagt, das passiert mir in letzter Zeit STÄNDIG.

Wirklich, ich kann verstehen, wie solche Situationen einen mit der Zeit mürbe machen. Früher dachte ich immer, es gibt Weltschlechtautofahrtage. Heute glaube ich, es gibt eine Person, die tagtäglich büßen muss. Ich weiß nicht, wer oder was sich da im Straßenverkehrshimmel gegen mich verschworen hat. Aber ich glaube, ich muss in einem früheren Leben mit meiner Pferdekutsche Schlimmes verursacht haben. Anders ist das nicht zu erklären..

[Also irgendwie..]

.. habe ich einfach nix mehr zu erzählen gerade. Dabei ist es immer noch nicht so, als ob in meinem Leben nix passieren würde. Im Gegenteil. Je aufregender das Leben, desto weniger gibt es darüber zu berichten, möchte ich meinen. Oder vielleicht sind die Dinge, die das Leben derzeit bereichern (ob positiv oder negativ) nicht das, womit ich hausieren gehen möchte.

Das Leben befindet sich gerade ein wenig im Umbruch. Interessant ist das, manchmal gut und manchmal auch weniger. 2o1o scheint das Jahr der Veränderung(en) zu werden. Manche habe ich selbst in der Hand, andere weniger.

Lange habe ich gewartet mein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Nun scheint es so weit zu sein und ich freu mich drauf. Wenn das eine klappt, wird es ab 2o1o aufregend werden, klappt noch das andere, wird es turbulent. Vielleicht hätte ich einfach nicht so lange warten sollen.

Und wenn’s konkreter wird bzw. ist, werd ich sicher auch drüber berichten. Ich bin nicht gut darin meine Klappe zu halten.

Und nun geht es wieder an die Arbeit im winterlichen Sauerland..

[Bücherstöckchen]

gefunden u.a. hier

Die hundert beliebtesten Bücher (Stand: 2oo4). Die, die ich irgendwann mal las, sind fett markiert.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

[So sind wir..]

.. hier im Sauerland.

[Jahresrückblick ganz ohne Jauch]

Ach nee, ach komm, ach ja- schreib ja sonst nix mehr. Meine Herren bin ich langweilig geworden. Fällt mir glücklicherweise nur auf, wenn ich mal einen Blick auf diese Seite werfe..

Zugenommen oder abgenommen?
Beschissene Frage, noch beschissenere Antwort. Zu! Das mit den Hosen geht mir auch langsam aber sicher tierisch auf die Nerven und ist- nebenbei- ziemlich teuer.

Haare länger oder kürzer?
Gleichbleibend langweilig.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Konstant. So langsam hat sich das Lasern wirklich bezahlt gemacht.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wenn ich nochmal auf die Hosen von Frage 1 zurückkommen darf..

Der hirnrissigste Plan?
Mal eben schnell im Hochsommer in der Hochsaison mit ganz Osteuropa an einem Samstag an die kroatische Küste fahren zu wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Vermutlich ungesichert in irgendwelchen Tannen >10m rumzuklettern, um dort eine Tupperdose zu suchen.

Die teuerste Anschaffung?
Machte ich bereits vor einigen Jahren, hat Fell, acht Beine und ein Abo beim Veterinär. Auch wenn die Anschaffung(en) das nie zugeben würden. Der Tierarzt war dieses Jahr mit Familie auf Kreuzfahrt. Noch Fragen?

Das leckerste Essen?
Da gab es so einiges. Irgendwo muss das Hosenproblem ja schließlich auch herkommen.

Das beeindruckenste Buch?
In diesem Jahr? Keine Ahnung. Ich las u.a. die letzten beiden Bücher von Martin Sutter, die auf meiner Liste noch offen waren. Bin also bereit für Nachschub, der könnte es dann vielleicht in den Rückblick 2010 schaffen.

Der ergreifendste Film?
Kleine Stadt mit noch kleinerem Kino. Kein Publikum für ergreifende Filme. Leider!

Die beste CD?
Die, die ich mir selber mixe.

Das schönste Konzert?
Ich sah Peter Fox und Howard Carpendale. Wenn die Kleinstadt schon mal was bietet, dann nehm ich ja auch alles mit. Wenn im Kino schon nix läuft..

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Der besseren Hälfte, den Fellhosen und dem Tierarzt.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Da lassen wir den Veterinär jetzt mal weg, der Rest bleibt.
Und natürlich mit den Mädels unter kroatischer Sonne nachdem der Anfahrtsfrust im Weizen ertränkt wurde.

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Warten auf das Ungewisse.

2009 zum ersten Mal getan?
Auf das Ungewisse gewartet.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Längere Alkoholpause eingelegt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Den Tierarzt, so nett er auch ist. 5 Stunden für 150km. Warten auf das Ungewisse.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Jedes Jahr diese Frage.. Und wieder dieselbe Antwort: Da muss man wohl ‘jemanden’ fragen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit und Spaß.

2009 war mit 1 Wort…?
Kurzweilig.