[Rosenmontag ganz in weiß]

Nix mit Rosen. Keine Einzige weit und breit. Dafür Schnee. Und zwar welcher von der ganz penetranten Sorte. Seit heute Morgen fällt der nun schon vom Himmel herab und taucht die Landschaft in ein zartes Weiß.

Ganz so wie die Italiener die 35.ooo Zuschauer gestern bei der Abschlußveranstaltung der Olympiade 2oo6. Nur sind wir hier eben weder in Turin noch gibt es hier Medaillen zu gewinnen. Halsschmerzen und Erkältungen aber. Reichlich. Und die möchte ich nicht.

Auch Weihnachten ist inzwischen schon wieder mehr als zwei Monate vorbei. Will heißen: Dieses Schneegestöber braucht kein Mensch mehr. Frühling heißt die Devise.

Ab dem Wochenende ist nochmals Schnee angesagt. Nicht hier. Hoffe ich zumindest. Wobei mir das auch egal ist. Ich begebe mich freiwillig auf eine weitere Winterreise. Und wie es bei Winterreisen nun mal so ist, benötigt man für solche Schnee. Und da nehme ich ihn auch gerne in Kauf. Wenn er denn auf dem Boden liegt und nicht vom Himmel fällt. Von dort sollen nämlich die Sonnenstrahlen kommen, die mir Scheitel und Nase verbrennen, während ich mit einem gekühlten Getränk in der Hand auf der Hütte einkehre oder aber mich elegant die Hügel hinunterschwinge (hihi).

Bis dahin stürze ich mich heute zunächst noch einmal ins närrische Treiben. Dieses Mal in Form von Provinzkarneval. Was nicht das Schlimmste ist. Provinzkarneval im Partykeller! Mit Discokugel, Wolfgang Petry, 1o nackten Friseusen und weiteren Grausamkeiten, die mir bisher glücklicherweise noch nicht einfallen. Warum ich mir das antue, weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil ich mich mal wieder nicht getraut habe, ehrlich zu sein und einfach mal abzusagen.

Ich bin gespannt, was ich zu berichten hab. Und ich habe Angst..

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