[Beamtenalltag]

Ruf ich gerade bei der Stadt an, um mich zu erkundigen, wo denn die Restmülltonnen bleiben, die ich Anfang des Monats für zwei neugebaute Häuser bestellt habe. Gestern konnte man mir schon nicht weiterhelfen und verwies mich auf den Mitarbeiter X, der erst heute wieder am Platz wäre. Der Mitarbeiter, bei dem ich seinerzeit die Tonnen bestellte, ist im Urlaub und hatte noch gar nicht angefangen den Auftrag zu bearbeiten.

Ich so: Guten Tag Herr X, ich wollte mich mal nach dem Verbleib der Restmülltonnen erkundigen, die ich Anfang des Monats für 2 Neubauten bestellte, gestern sagte man mir am Telefon, dass die Häuser noch gar nicht angelegt wären.

Er stöhnt laut auf und dann so: Dann muss ICH das jetzt ja ALLES raussuchen und anlegen.

Ja, mein Freund, das ist wohl Dein Job- davon abgesehen, dass die Tonnen Deinem Arbeitgeber ja auch Geld einbringen, von dem Dein Arbeitsplatz bezahlt wird!

2 Mehrere Meinungen to “[Beamtenalltag]”

  1. Maegz

    Ja, und? Was will er denn damit sagen? Dass ihm sein Job zu viel ist? ER hat ihn sich rausgesucht. Vielleicht würde auch gerne mal sein Vorgesetzter von so einer Arbeitseinstellung hören. Auf einer derartigen Arroganz können sich echt nur Kommunen und Gemeinden ausruhen.

  2. chilldogg

    Stimmt! Deswegen rufe ich da auch so ungerne früh an. Da ist der Tag direkt gelaufen. Leider kann man nicht aufschieben und nachmittags anrufen, bei den Ämtern ist man ja für gewöhnlich nur vormittags zu sprechen. Die Nachmittagszeit dient dann wohl dem Erholen von den zwei Stunden am Vormittag. Fürs Abarbeiten der Akten wird sie wohl kaum da sein, wie dieser Fall wieder eindrucksvoll beweist..

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