[Das Schweigen der Lämmer]

lämmchen
["Bild":http://www.animal-spirit.at/]

Gestern beinahe auf dem Sonntagsspaziergang mit Hunden in den Besitz eines weiteren Vierbeiners gekommen. Während die J, die Hunde und ich so durch die Felder spazierten, trieb ein Schäfer seine Herde von einer Wiese zur anderen. Bei Schafen scheint der Herdentrieb den Mutterinstinkt auszustechen- jedenfalls blieb ein Lamm zurück. Mutterseelenallein. Nach der Mama blökend. Mit der noch nicht einmal wirklich abgetrockneten Nabelschnur unterm Bauch. Schwarz-weiß. Genau das richtige für zwei Tierfreunde. Ich flugs hin zum Lamm. Das Lamm, unendlich froh, Leben um sich zu haben, trottete mir auch sogleich hinterher. Als es den Becks erblickte, konnte man das ‘Mama?’ förmlich hören. Der so Auserwählte guckte vorsichtshalber mal in die andere Richtung und zog es vor das Lamm unheimlich zu finden.

Schließlich den Schäfer gefunden und Lamm übergeben in der Hoffnung, der Mann weiß, was er macht. Schade eigentlich, ich glaube, das Schaf hätte gut zu uns und dem Rasen gepasst. Aber noch besser passt es wahrscheinlich zu seiner Herde..

Im Übrigen finde ich es nicht korrekt, dass beim Googlen von Lämmerbildern soviele Fleisch- und Lammgerichtebilder auftauchen. Von wegen lecker Lamm…

2 Mehrere Meinungen to “[Das Schweigen der Lämmer]”

  1. Der Mann aus dem Plattenladen.

    Ach Gott!! Ich hätte es wohl behalten und Heinz genannt! ;)

  2. chilldogg

    Hätte ich den Schäfer nicht gefunden, hätte ich es auch mitgenommen und dann mal nachgesehen, wie ich es hätte nennen können. Außer Nabelschnur hatte ich bis dahin noch nicht viel gesehen.
    Naja, jetzt ist es hoffentlich wieder bei seiner (Raben-)mutter..

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