[Frohe Ostern]

Unter Ostern hatte ich mir ja spontan was anderes vorgestellt als Regenschirm und Daunenjacke. Das Andere habe ich nun in den Gefrierschrank verlagert, weil Grillen bei 6 Grad und Regen nicht das ist, was ich angenehm nenne.

Immerhin bot der Samstag Gelegenheit den Garten ein wenig frühjahrstauglich zu machen. So haben wir also Blumentöpfe bepflanzt und ein Gemüsebeet angelegt, welches zur optischen Trennung mit Buchsbäumen eingefasst wurde. Fairerweise muss man sagen, dass der Begriff Buchsbaum frühestens in ca. 1o Jahren wirklich zutreffend sein wird. Derzeit kann man allenfalls von Buchspunkten ausgehen. Wie lange der Salat Salat sein wird und für unseren eigenen Verzehr heranwächst, bleibt fraglich bei einer geschätzten Kaninchenpopulation von 1.ooo.ooo bei uns im Garten bzw. unter den angrenzenden Garagen. Heute steht daher der Erwerb eines grünen Netzes, welches meist unschön Obstbäume kurz vor der Ernte ziert, ganz oben auf der To-Do-Liste.

Nach einem komplett verregneten Ostersonntag, bei dem das Eiersuchen (wobei kein einziges Ei dabei war) aus dem Garten ins trockene Wohnzimmer verlagert wurde, musste gestern ein wenig mehr Aktivität her. Die bessere Hälfte kam auf die glorreiche Idee dem "Tierpark Hamm":http://www.zoo-infos.de/set.html?/zoos/161.html einen Besuch abzustatten, da dort das Mitbringen von Hunden erlaubt ist. Wann kommt man als kleiner Terrier schon mal in den Genuss, wilde Tiere zu riechen und nicht nur auf dem Fernseher zu sehen? Also wurden, Hunde, Nachbarstochter und Regenschirme eingepackt und sich auf den Weg gemacht.

Der Besuch eines Zoos mit Hunden ist großes Kino. Ganz großes Kino. Die Affen zu Beginn waren super, Becks hätte gerne einen mit nachhause genommen. Auch die "Nutrias":http://de.wikipedia.org/wiki/Nutria, zahlreich vorhanden, waren ein absoluter Hundeaugen- und nasenschmaus. Für kleine Hunde gar nicht zu empfehlen sind Raubkatzen. Beim Anblick der Löwen verkroch sich Nikes Rute soweit unterm Hund, dass sie eigentlich am Kopf wieder hätte rausgucken müssen. Becks verging der Spaß schon bei den Lamas. Mir auch, als das eine das andere Lama anspuckte und ich Reißaus nahm, weil ich ungern in den gleichen Genuss kommen wollte. Beiden gemein war die Panik, die sich bei den Hirschen breit machte. Eine Reaktion, die wir nur begrenzt verstehen konnten, sind die Hirsche im "heimischen Wald":http://de.wikipedia.org/wiki/Arnsberger_Wald doch bevorzugte Jagdopfer.
Lustig waren auch die Antilopen, die ihre langen blauen Zungen durch die Gitterstäbe steckten, damit man ihnen Leckerchen drauflegt. Ziegen stinken und "Ibisse":http://de.wikipedia.org/wiki/Ibisse auch.

Und das Wetter ist überall besser als zuhause .

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