Archive for December, 2009

[merry xmas 2oo9]

Thursday, December 24th, 2009

[I'm yours]

Wednesday, December 23rd, 2009

Und ich dachte immer, man kann den Text und nicht die Noten.. btw, Frau Schmidt mit dt, was macht die Karriere?

[20 Minuten]

Monday, December 21st, 2009

20 Minuten hieß mal eine der kostenlosen Zeitungen, die es zu meinen Studienzeiten in Köln gab (und heute in der Schweiz noch gibt, glaube ich).

Exakt 20 Minuten liess meine Nachbarin heute Morgen den Wagen in der Einfahrt warm werden, damit sie ihre Kinder in die fußläufig 10 Minuten entfernte Schule kutschieren konnte. 5 Minuten später war sie wieder da. So geht das im Winter jeden Morgen und wird nur noch von den Sonntagen getoppt, an denen der Wagen unbemannt genauso lange warm läuft, um zum 200m entfernten Bäcker zu fahren.

Ganz Deutschland regt sich über die gescheiterte Klimakonferenz in Kopenhagen auf. Ich habe eine kleine chinesische Enklave direkt in der Nachbarschaft. Jeden Morgen ärgere ich mich über das Brummen des Motors und nur die Sorge vor dem Ende des nachbarschaftlichen Weltfriedens lässt mich nach wie vor nix sagen. Aber vielleicht sollte ich wirklich langsam mal über meinen feigen Schatten springen und meine Meinung zum Weltklima nebenan kundtun. Vorbilder sehen anders aus.

[Neulich]

Thursday, December 10th, 2009

Neulich kam ich nachmittags nachhause und stellte mit einem Blick auf meinen Haustürschlüssel fest, dass dieser ganz schön verbogen ist und fragte mich, ob das noch lange gut geht.

Am Abend desselben Tages ging ich zum Sport, kam nachhause, steckte den Schlüssel ins Schlüsselloch und… es ging nicht gut, Überraschung..

[Auser Betrib*]

Friday, December 4th, 2009

Als ich gestern Abend nach dem Sport durchs Fernsehprogramm zappte, fuhr Frau 1 beim Frauentausch gerade mit dem Zug von Düsseldorf Richtung Norden ins Haus von Frau 2. Dass Orientierung (und nicht nur das, wenn man sich die Überschrift hier mal näher ansieht) nicht so ihre Stärke ist, bemerkte der Sprecher bereits, als sie den Zug verliess.
Als sie dann im Taxi sinngemäß Folgendes sprach: ‘Was hier wohl so die nächste Stadt ist? Vielleicht Bayern?’ wusste ich, dass ich die Sendung gucken musste..

*kleine Haftnotiz überm Ehebett von Frau 1

[Die Sache mit Weihnachten]

Wednesday, December 2nd, 2009

Jedes Jahr der gleiche Mist. Nur jedes Jahr wird’s schlimmer. Unbemerkt hat sich die Weihnachtszeit in den Kalender geschlichen, dabei hätte ich schon am Geburtstag wissen müssen, dass die quasi vor der Tür steht. Ist ja jedes Jahr der gleiche… Man wird ein Jahr älter und fünf verkaterte Träume später steht der Weihnachtsmann vor der Tür.

Vorher (also jetzt) müssen noch Umfeld und Stimmung auf weihnachtlich getrimmt werden. Beim Umfeld ist das relativ einfach- die Kisten mit dem ganzen Weihnachtsschnickschnack werden aus dem Keller geholt, der Weihnachtsschnickschnack ungläubig angesehen und dann mit einem Seufzen in den Wohnräumen verteilt. Muss ja. Wie jedes Jahr. Von nun an setzt man sich allabendlich ins Wohnzimmer- Garten und Terrasse sind ja inzwischen ein wenig frostig- zündet die erste oder zweite oder dritte oder vierte (arghs) Kerze am Adventskranz an und während aus den Boxen die Weihnachtsmusik dudelt guckt man auf den ganzen Weihnachtschnickschnack und wartet darauf, dass sich da im Hirn der Schalter umlegt und man sich weihnachtlich fühlt.

Als Kind klappte das wunderbar. Adventskranz auf dem Tisch, direkt am 2.12. leergefressener Adventskalender überm Bett und die unbändige Freude auf Weihnachten: Geschenke und noch mehr Schokolade. Die Schokolade kann ich mir heute selber kaufen (was ich besser lassen sollte), die Geschenke zum Teil auch. Den anderen Teil, den ich mir nicht kaufen kann, will ich mir auch gar nicht kaufen.

Und noch viel schlimmer- was soll ich den anderen schenken? Jedes Jahr der gleiche.. ihr wisst schon. Und jedes Jahr an Heiligabend die Beteuerung, dass wir nächstes Jahr alles ganz anders machen. Und dann bleibt doch wieder alles beim Alten. Jedes Jahr..

Kommendes Wochenende ultimativer Weihnachtsgefühleinstellungsausflug. Es geht nach Münster auf den Weihnachtsmarkt. Man könnte es auch ultimative Folter nennen, den weder mag ich Glühwein noch Kunsthandwerk. Aber von Letzterem wird mir wenigstens nicht schlecht.

Und schließlich das letzte, nicht wirklich kleine Problem: die Weihnachtskarte. Vor acht Jahren eingeführt, seitdem muss ich mir jedes Jahr was Neues ausdenken. Meine Weihnachtskartenadressaten haben eine hohe Erwartungshaltung, die sich proportional zu meiner Einfallslosigkeit verhält. Nächstes Jahr kümmer ich mich um das Ablichten des Motivs mal früher. Und schon wieder: jedes Jahr..

Ich leg jetzt mal Wham ein. Wat mutt, dat mutt..