Archive for June, 2009

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Tuesday, June 23rd, 2009

Liebes Internetdings,

davon abgesehen, dass meine berufliche Situation sich der momentanen Wirtschaftslage angepasst hat, was weder lustig ist noch etwas, über das ich in irgendeiner Form schreiben möchte, ist mir auch sonst das Glück hold.

Eben erfuhr ich, dass eine Freundin, mit der ich am Samstagabend weg war, zuvor im Flugzeug von NY nach Deutschland gemeinsam mit einem Schweinegrippefall an Bord war. Laut Gesundheitsamt ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich angesteckt hat, eher gering, ergo ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit bei mir ausbricht noch geringer. Bedenkt man aber, dass es sich dabei um mich handelt, das Glück in Tüten (perforiert), dann steigt die Gefahr überproportional an.

Nebenbei bescheinigte mir eine Person, die mich nicht kennt und die ich wiederum auch nicht kenne, negative Dominanz- davon abgesehen, dass ich noch nicht einmal weiß, was das ist, bin ich Optimist, kann also gar nicht sein. Nur im Hinblick auf Absatz 1 fällt mir positives Denken inzwischen ziemlich schwer.

Um dem überraschend warmen und sonnigen Tag eine positive Wendung zu geben, nahm ich eben mein Fahrrad und die Hunde und drehte eine Runde. Auf dem Weg pampte Hund 2 einen anderen Hund an, was wiederum dessen Besitzerin dazu veranlasste mich anzupampen. Fröhlich gestimmt, wie ich gerade bin, liess ich mich nicht lange bitten und pampte zurück, was die Frau mit einem Kick unters Hundekinn quittierte, bevor sie sich auf ihr Rad schwang und Gas gab. Ich rief ihr dann noch ein paar Schimpftiraden hinterher- mehr traute ich mich nicht, denn sonst wäre ich sicher im Knast gelandet.

Ich würde dann gerne bei der nächsten Runde im Spiel meines Lebens aussetzen. Oder vielleicht gehe ich doch ins Gefängnis, begebe mich direkt dort hin, gehe nicht über Los und ziehe keine 4.000 Mark ein, obwohl ich die ganz gut gebrauchen könnte. Ohne eine gepflegte Prügelei unter Hundebesitzerinnen lohnt sich das allerdings doppelt nicht.

Gucke ich jetzt halt Marienhof, nachdem ich in der Tageszeitung gelesen habe, dass dort heute alles explodiert. Das passt ganz gut zu meiner derzeitigen Stimmungslage und Tipps kann ich gut gebrauchen.

Hasta la vista, Internetdings..

[Kleiderordnung]

Sunday, June 21st, 2009

Der Juradresscode- eben in der WamS gefunden und mich direkt an meine Studienzeit erinnert gefühlt. Wobei ich finde, dass Juristen und BWLer sich nicht so sehr in ihrer Kleiderwahl unterscheiden, allerdings gilt diese Art der Uniformierung bei Jurastudenten in potenzierter Form.

Auszug:

2c) Das Sommerphänomen: La Martina

In den letzten Jahren besonders beliebt ist das Polo-Shirt-Update von La Martina. Dieses Modell brilliert durch wunderliche Aufdrucke und besonders effektiv überhöhten Preis. Angenehm groß sind hier Worte wie „Polo“ und „Argentina“ abgebildet. S. dazu PEPP. Wobei dieses Prinzip hier nicht perfekt passt, da die meisten wohl auch in Zukunft nicht reitend einen Ball schlagen werden. Auch Argentinien ist als Zufluchtsort weniger für moderne Juristen bekannt. Eine Erklärung steht bislang aus.

Bei dieser Marke darf aber auch gern auf preiswerte Fälschungen aus dem Urlaub ausgewichen werden. Diese haben den Vorteil, dass sie meist von besserer Qualität sind als das Original und dennoch nicht den Eindruck erwecken, weniger als den Monatslohn eines Durchschnittsstudenten gekostet haben.

Der Hype um La Martina ist mir von Anfang an schleierhaft gewesen und spätestens, als mein Bruder so treffend bemerkte ‘das ist doch diese Dieter Bohlen-Marke’, wusste ich auch wieso.

Auch der Rest des Artikels ist sehr kurzweilig, ich stelle fest: ich sollte mir andere Ohrringe kaufen..

[Apropos Pink]

Friday, June 19th, 2009

Der

müsste dann natürlich auch noch ins Badezimmer…

via designboom

[Pink]

Friday, June 19th, 2009


trendir via

Und ich dachte, in meiner Gästetoilette wäre schon viel pink.
Und nun denke ich, dass es ausgesprochen schade ist dort nicht mehr Platz zu haben.

[Falling Down]

Monday, June 15th, 2009

Ein schönes Wochenende in der Hansestadt verlebt. Auf eine traumhafte Hinfahrt von knapp zweieinhalb Stunde folgte ein Retourdesaster in fünf Akten (oder Stunden) mit Zugabe. Die angekündigten Staus endeten nicht wie angekündigt, sondern gingen einfach mehr oder minder nahtlos ineinander über. Nach zwei Stunden hatten wir Hannover erreicht, nach drei die Stadt an der Leine passiert.

Proportional zum Absinken der Laune stieg das Hungergefühl und so ging es bei Hannover ab von der Autobahn und rein in den Burger King in Lauenau. Nicht weiter verwunderlich, dass außer uns auch gefühlte 500 andere Staugenervten den Weg in das Lokal fanden und so war die Schlange entsprechend lang und das Chaos groß. Nachdem wir ca. 10 Minuten brav anstanden, beschloss die freundliche Servicefachkraft unserer Reihe in die Pause zu gehen und zwar genau dann, als wir dran waren.

Auf die freundliche Frage bei der nebenstehenden Bedienung, ob wir nun dort bedient werden würden, wurden wir zunächst von dieser angepampt und anschließend von einer Frau hinter uns in der Schlange, deren Leibesfülle eigentlich das Aussetzen der nächsten 1.000 Burgerrunden ganz gelegen käme. Wir mögen uns gefälligst hinten anstellen, hätten sie ja auch getan- unnötig zu erwähnen, dass wir das bereits getan hatten. Die Dame zeterte weiter, was ihr allerdings auch nichts brachte, wir waren vor ihr dran.

Die Bedienung verstand nur jedes zweite Wort, dafür aber jedes davon falsch. Entsprechend lange dauerte die Bestellung. Der von mir gewagte, relativ neutrale Seitenblick zur Schwägerin wurde direkt geahndet- erneutes Anpampen durch die BK-Fachkraft, sie mache auch nur ihren Job, hätte meinen Blick genau gesehen… Beschwichtigen half nix mehr und Waffen hatte ich leider gerade nicht zur Hand.

Unter den strafenden Blicken der dicken Frau aus der Schlange und ihrer nicht minder fülligen Familie verzehrten wir unsere Burger und fuhren anschließend dem Stau hinterher, bis wir ihn schließlich wieder einholten, bevor wir schließlich nach fünf Stunden Zuhause ankamen. Feiertagswochenenden können grausam sein- und das, wo die Hälfte Deutschlands noch nicht mal frei hatte. Das nächste Mal nur noch mit einer Super Soaker..

[Klocontent]

Monday, June 8th, 2009

Montagmorgen, 09.30h.
Ich betrete die Bürotoilette und sehe, dass schon jemand vor mir dort war und eindeutige Spuren hinterlassen hat. Kann eine Woche beschissener beginnen?

Ich fasse zusammen:
In diesem Gebäude arbeiten außer mir fünf Frauen. 5! Und eine davon scheint mit dem Utensil Klobürste nicht wirklich vertraut zu sein, schließlich war das heute nicht das erste Toilettentattoo.
Eine Frau hat derzeit Urlaub, bleiben noch vier Verdächtige übrig..
Eine kam vor mir aus der Toilette und benutzte Kabine 2 und nicht den Tatort. Unwahrscheinlich, dass sie um halb zehn bereits das zweite Mal.. Bleiben noch drei..

Ich erstelle jetzt eine Liste. Ich hab Zeit und werde die Verdächtige finden.
Dabei habe ich gestern Abend noch nicht einmal den Tatort geguckt. Vielleicht gerade deswegen..

[Leer]

Friday, June 5th, 2009

Boah, bin ich langweilig momentan. Aber es gibt auch wirklich nix zu berichten.
Außer es interessiert jemanden, dass ich Anfang der Woche einen Ausflug nach Frankfurt machte, dort Fahrrad fuhr und nach ca. 30 Jahren das erste Mal wieder gepflegt mit einem solchen hinfiel. Aber kein Wunder, es war auch ein Fahrrad wie vor 30 Jahren. Mit Rücktritt und nur einer Handbremse. Das konnte bei der unumgänglichen Vollbremsung auf Schotter ja nur schief gehen.

Gestern ging ich mit den Hunden durch den Wald und machte erneut unfreiwillig Bekanntschaft mit einer Zecke Dass sie mir das Du angeboten hat, bemerkte ich allerdings erst am Abend. Ich lehnte dankend ab, verwies sie meines Körpers und spülte sie, um dem Platzverweis Nachdruck zu verleihen, die Toilette runter. Heute stattete ich meinem Hausarzt einen Besuch ab (natürlich ohne Termin, die Zecke machte bei mir schließlich auch keinen), liess mir die letzte FSME-Impfung geben und weil die Sache mit den Pieksern am Arm und den ganzen Pflastern so lustig ist, auch direkt noch ein wenig Blut abnehmen. Seitdem fühle ich mich anämisch. Da nützt es auch nix, dass mir die Arzthelferin versicherte, es seien höchstens 10ml gewesen.

Mehr kann ich leider nicht mehr schreiben, ich fühle mich so… schwach….