Archive for May, 2009

[Lego]

Friday, May 29th, 2009

Für den MC:

Ich kann das einfach nicht so mit dem Lippenstift. Und mit dem Essen schon gar nicht..

[Morgens..]

Thursday, May 28th, 2009

.. halb acht in Deutschland sieht das bei uns so aus:

Oder so:

Oder auch so:

[bloody]

Wednesday, May 20th, 2009

Magenta ist einfach nicht meine Farbe. Lange genug habe ich mich dennoch damit rumgeschlagen, schließlich mag ich ja auch rosa. Aber rosa ist nicht magenta. Um es kurz zu machen, ich wechselte den Festnetzanbieter. Ab heute ist alles rot, nicht nur mein Poloshirt. Erstaunlich problemlos lief die Umstellung ab. Und wenn ich problemlos schreibe, meine ich problemlos. Denn bei mir beginnen die technischen Probleme genau dort, wo ich irgendwas in irgendwelche Felder eingeben muss. Musste ich aber nicht, wenn man von den Zugangsdaten absieht. Leider hat mich die Technik in den letzten Jahren überholt und so muss ich langsam einsehen, dass ich meiner Mutter nicht nur äußerlich immer ähnlicher werde.

Dem festlichen Anlass entsprechend, esse ich heute rote Gummibärchen, trinke Cola und fahre eine Runde Feuerwehrauto. Und mein Fleisch hätte ich heute Abend beim Grillen gerne rare..

[Wuppertal]

Tuesday, May 19th, 2009

Am Samstag auf den Weg nach Köln gemacht, um endlich mal einer Bloglesung live beiwohnen zu können. Neben den mir lesebekannten Herren Winkel und Fitz, gaben sich die weiteren Herrengedecke Frau von Welt, der.grob, 500 Beine und Erdge Schoss die Ehre. Die Veranstaltung gefiel sehr gut, die gelesenen Texte ebenso und hätten wir nicht noch eine Mission gehabt, die zu erfüllen es galt (als hätte ich den Ausgang geahnt), wäre ich gerne noch länger geblieben, um die Gedecke persönlich kennen zu lernen. So muss werde ich wohl noch mal wiederkommen.

Direkt nach Veranstaltungsende brachen wir also notgedrungen ab und auf, um auf dem Rückweg ins Sauerland den Wagen des Erzeugers, den er am Vorabend aufgrund eines Fluges gen Süden in Köln abgestellt hatte, in Wuppertal zu deponieren, wo er ihn auf seinem Rückweg wieder in Empfang nehmen würde.

Die Adresse sei nicht weit von der Autobahn entfernt, versicherte mir mein Vater noch am Telefon und, obwohl ich es hätte besser wissen müssen, ich glaubte ihm. Er würde alles ins Navigationsgerät eingeben, wir müssten es nur einschalten und losfahren. Schon kurz nach der Abfahrt stellte ich fest, dass ‚nicht weit’ ein dehnbarer Begriff ist und Gutgläubigkeit ein Fehler- in diesem Fall erstreckte sich ‚nicht weit’ über diverse Kilometer.

Die nächsten beiden Fehler beging die freundliche Frau B., Navigationsgerät von Beruf und daher per definitionem Kennerin des richtigen Weges. Sollte man meinen..
Zunächst bestand sie darauf, dass wir auf einer Schnellstraße links abbiegen, was auf Schnellstraßen eher selten möglich ist. In unserem Fall nur unter Einsatz von Blech und Leben, so dass ich davon Abstand nahm. Wieder auf dem richtigen Weg und immer noch an das Gute in Frau B. glaubend, folgte ich weiter ihren Anweisungen, nur um wenig später über einen beschlaglochten Feldweg, vorbei an schlafenden Kühen und Pferden, zu holpern. Mitten in Wuppertal! Immerhin mündete der Weg in die Zielstraße, wo uns die nächste Überraschung ereilte. Nicht nur, dass die eingegebene Hausnummer falsch war, sie existierte nicht.

Angesäuerter als Pommes von Haribo, wählte ich nachts um kurz vor eins die Handynummer meines Vaters, um ihn fernmündlich einen Kopf kürzer zu machen und nebenbei noch die richtige Nummer zu erfahren. Wie nicht anders zu erwarten war, schliefen sowohl der Vater als auch das Handy friedlich. Ein Anruf bei der Auskunft brachte schließlich die Gewissheit, dass die eingegebene Hausnummer (108) knapp 100 Nummern von der korrekten (14) abwich. Die Adresse wurde im Navigationsgerät korrigiert, weitergefahren und schließlich ‚Sie haben ihr Ziel erreicht’. Auto geparkt und kurz vorm Schlüsseleinwurf festgestellt, dass es sich beim dem Ziel nicht um die 14 sondern die 32 handelte. Auf dem Rückweg zum Auto schnell noch wutentbrannt gegen ein mobiles Verkehrsschild getreten, was dem Schild deutlich weniger Unbehagen bereitete als dem Fuß. In diesem Teil der Stadt lebt man, wie es scheint, als Hausnummer lieber zurückgezogen, so dass die Suche nach dem Ziel sich schwieriger gestaltete als das Überstehen des Halbmarathons am vergangenen Wochenende für Rainer Calmund. Von der gefühlten Zeit und der Distanz her, war es allerdings dasselbe. Als wir das Auto richtig abgestellt und wieder die Autobahn erreicht hatten, waren aus den von meinem Vater prognostizierten 10 Minuten knapp 60 geworden. Weniger fertig als Calli war ich da auch nicht..

[kleine Gallierin]

Friday, May 15th, 2009

Nicht nur der Gallier in den Asterixcomics hatten Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, auch Hund 1 scheint diese Sorge zu haben. Egal, was man ihr auf den Kopf legt, die Folge ist komplette Starre. Sollte ich mit den Hunden einkaufen gehen und die Leinen vergessen, einfach aus dem nächsten Mülleimer eine Zeitung, Dose o.ä. fischen und dem Hund auf den Kopf legen- keine Bewegung mehr die nächsten sieben Tage. Mindestens. Ich beginne demnächst mal mit dem Bau einer Bierdeckelpyramide, vielleicht kann ich das auf Hundeköpfen besser als auf Kneipentischen..

[Glück ist.. #2]

Thursday, May 14th, 2009

Eben habe ich mich kurz auf den Weg nachhause gemacht. Nach dem Salat eben schnell einen Kaffee.. Ich leerte den Tresterbehälter, kippte das olle Wasser aus dem Vorratstank, setzte alles wieder ein, drückte auf den Knopf und es passierte.. nix.

Muss ich wohl mal wieder die Brüheinheit säubern, dachte ich, und setzte den Gedanken gleich in die Tat um. Brüheinheit wieder eingesetzt, Knopf gedrückt und es passierte.. nix.

Ohne Bohnen kriegt die beste Maschine keinen Kaffee hin. Also Kaffeebohnen nachgefüllt, Knopf gedrückt und es passierte.. nix.

Inzwischen war die vorher erwärmte Milch kalt, meine Laune noch viel kälter und gepflegte Schimpfwörter kamen mir über die Lippen. Was konnte das ver***** Dr****sch****teil denn jetzt noch haben??? Wasser.
Im Wassertank herrschten Zustände wie in der Sahara, mein Kopf vor Wut so rot wie der Abendhimmel darüber.

Nun sitze ich wieder im Büro. Kafee habe ich mir keinen mehr gemacht. Irgendwann kann einem aber auch einfach die Lust vergehen. Und es ist noch nicht mal 14h..

[Glück ist..]

Thursday, May 14th, 2009

Heute Morgen mal eben durch die Waschstraße gefahren, weil ein paar kleine Zwitscherkollegen meinten, sich direkt über meinem Auto erleichtern zu müssen. Ich hatte die Fellfreunde dabei und da diese bei dem ganzen Wasser, Lärm und Bürsten zu leicht panischen Reaktionen neigen, die Erlaubnis gegeben auf meinem Schoß Platz zu nehmen. Unruhiges Gehampel während der Waschstraßendurchfahrt führte zu einer unglücklichen Pfotenposition in deren Folge der Beifahrersitz binnen Sekunden einem Teich glich- braune Teichfolie inklusive. Hund 1 betätigte den Fensterheber.

Wie Tage, die so beginnen, enden, möchte ich lieber gar nicht wissen..

[Ein Stock..]

Wednesday, May 13th, 2009

..allerdings gefunden und nicht gefangen.

1. Durch wen oder was bist du auf das Cachen aufmerksam geworden?
Ich hörte ein Interview mit Bernhard Hoecker im Radio, kaufte das Buch, fand es nicht lustig und dachte, das probier ich trotzdem mal aus.

2. Welcher war dein erster Cache?
April, April

3. Hast du ihn gehoben und warst du alleine?
Ich hab ihn am 30. Mai 2007 alleine gehoben und weil ich zu dem Zeitpunkt weniger Ahnung von meinem GPS als George W. Bush von Kriegsführung und zudem keine Karten auf dem Gerät hatte, ging ich querfeldein. Zwischendurch rissen mir die Brombeeren Unterschenkel und -arme auf, ich steckte mit den Füßen knöcheltief im Morast und dachte, dass Buch war nicht nur langweilig, das Hobby ist auch noch bescheuert. An der nächsten Station stellte ich dann fest, dass auch ein asphaltierter Weg zum Ziel geführt hätte. Als ich schließlich die Dose in den Händen hielt, war ich stolz wie Bolle und angefixt.

4. Hast du ein GPS benutzt? Welches?
Ein Garmin eTrex, wie erwähnt ohne Karten und ohne Ahnung. Das Gerät wurde inzwischen durch ein Colorado ersetzt. Ob das allerdings die bessere Wahl war, muss ich zwischendurch immer wieder stark bezweifeln. Aber vielleicht tue ich dem Gerät auch einfach nur unrecht, muss ich doch inzwischen einsehen, dass die Technik mich in ihrer Entwicklung im Galopp überholt hat. Inzwischen komme ich mir manchmal so vor, wie meine Mutter, wenn sie wieder nicht weiß, wie sie die SMS auf ihrem Handy lesen soll. Erschreckend, dass wir uns auch in diesem Punkt immer ähnlicher werden. Meine SMS kann ich allerdings noch selber lesen.

5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum Finden gebraucht?
Da es mein erster Cache war, war es wohl auch mein erster Cacheversuch. Komische Frage.
Wie lange ich zum Finden gebraucht habe, weiß ich nicht mehr. Der Weg ist bekanntlich das Ziel. Heute würde es jedenfalls deutlich schneller gehen.

6. Was verbindest du im Nachhinein mit deinem ersten Cache? War er eine gute Wahl?
Ich habe weitergemacht und Gefallen daran gefunden, daher muss der Cache wohl eine ganz gute Wahl gewesen sein. Außerdem lernte ich so eine schöne Gegend für Hundespaziergänge kennen. Mit ein Grund, warum Cachen für Hundebesitzer eine tolle Beschäftigung ist und ich immer mal wieder in neue Gefilde losziehe, auch wenn ich in der letzen Zeit ein wenig faul diesbezüglich war.

7. Zu guter Letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als Nächstes zu?
Weiß ich, wer außer dem Neheimer von den Lesern Geocacher ist? Leider nein..

[NWGA]

Tuesday, May 12th, 2009

Am Nüchternweggehabend #1 kam das Thema über die Spinne in der Yuccapalme, über die (und andere moderne Sagen) ich ein komplettes Buch besitze, auf die spontane menschliche Selbstentzündung. Dies bezeichnet das Gerücht, das Menschen ohne erkennbaren Grund verbrennen. Da das Feuer durch das Körperfett geschürt wird, bleiben von den Personen nur die Füße und ein Teil der Unterschenkel übrig, da in diesen Körperteilen kaum bzw. kein Fett vorhanden ist, dass das Feuer weiter nähren kann.

Die Geschichte ist so bescheuert, dass ich zunächst an zuviel Alkoholkonsum dachte, aber dann fiel mir direkt wieder ein, dass das Weizen vor mir genauso viel Alkohol hat wie Gisela Muth Geschmack. Der nächste Gedanke ging in Richtung Aprilscherz, war Mitte Mai aber auch nur begrenzt einleuchtend.

Immerhin hatten drei der Anwesenden von dem Phänomen schon mal gelesen und referierten zum Teil auch recht überzeugend über ein wissenschaftliches Phänomen und seine Ursachen. Sicherlich hätte ich der Geschichte mehr Glauben geschenkt, wenn ich die Averna-Runden mit getrunken hätte. Dann hätte ich sie über Nacht und den letzten Hochprozentigen vermutlich auch wieder vergessen. Aber so?

So musste ich natürlich direkt googeln und mich in meinen Vortagseinwänden bestätigt fühlen. Besser als der Eintrag bei Wikipedia ist allerdings dieser bei Uncyclopedia. Wie gut, dass ich ohne Alkohol auch nicht rauche. Man weiß ja nie..

[Selbstversuch]

Monday, May 11th, 2009

Angelehnt an den Selbstversuch des MC und doch anders, weil nicht 100 sondern “nur’ 80 Tage, übe ich mich seit einigen Tagen aufgrund einer vorschnell abgeschlossenen Wette mit der besseren Hälfte in Abstinenz. Die Zeit ist vielleicht mit den anstehenden Feierlichkeiten recht ungünstig gewählt, aber letztendlich liegt ja auch genau darin die Herausforderung.

Die erste Hürde am Samstag habe ich erfolgreich umschifft und was soll ich sagen? Es hat nicht mal weh getan. Im Gegenteil. Sind die Schmerzen im Stirnbereich am Tag nach der Zecherei weder wegzudenken noch sonstwie zu ignorieren, ging es mir Sonntag bestens. Wann hatte ich in letzter Zeit ein Wochenende, an dem ich jeden Tag so frisch aufgestanden bin? Wann bin ich bei der letzten gemeinsamen Abendunternehmung gerne freiwillig gefahren? Mit alkoholfreiem Weizen liess sich der Abend gut überstehen und hätten die anderen es nicht gewusst- sie hätten meine Abstinenz noch nicht einmal bemerkt, denn ich fand mich nicht unlustiger als sonst, nur eben mit deutlicherer Aussprache.

Von der anfänglichen Ausfragerei und den ständig angebotenen alkoholischen Getränken mal abgesehen, war es ein sehr netter Abend und hat mir die Sorge vor den nächsten Abenden dieser Art genommen, auch wenn ich weiß, dass die anfängliche Euphorie irgendwann verflogen sein wird und ich mich in den Urlaub wünsche. Aber das tue ich ja eh regelmäßig.

Nach diesem ausgeschlafenen Wochenende fühle ich mich so erholt wie lange nicht mehr. Ich bin mal gespannt wie meine Augenringe am Ende der Zeit aussehen, wenn sie denn überhaupt noch vorhanden sein sollten..