Archive for March, 2007

[Selbst]

Friday, March 30th, 2007

[.]

Thursday, March 29th, 2007

Es hat nicht geklappt.

[Abwesend]

Tuesday, March 27th, 2007

Ich lebe. Und mir ist kalt. Wäre ich daheim geblieben, wäre das nicht so. Aber ich wollte es ja nicht anders. Dennoch: ich will nicht klagen. Die Sonne scheint zumindest manchmal und die falsche Reisegarderobe ist ja nur ein Grund, um den Inhalt des Kleiderschranks ein wenig aufzustocken. Und genau das werde ich wohl auch tun (müssen).

Nebenbei- und das gebe ich nur sehr ungerne zu- überfordert mich mein Leben derzeit ganz gepflegt. Ist ihm aber egal. Nun gut, mach ich eben weiter Urlaub und schau mal..

[modern]

Thursday, March 22nd, 2007

Der Frühling ist der neue Winter.
Der Winter ist der neue Frühling.

Bei diesem ganzen neumodischen Schnickschnack kommt meine Winterdepression völlig durcheinander..

[Reisen bildet]

Wednesday, March 21st, 2007

strand

Klar. Logisch. Neues Land, andere Leute, fremde Kultur, exotisches Essen und was weiss ich nicht alles. Kommt jetzt für mich, bis auf die anderen Leute, in der kommenden Woche nicht wirklich hin. Dennoch habe ich bereits vor Abflug zwei Lektionen gelernt, die mir am Montag die Möglichkeit geben so zu tun, als ob ich alter Cluburlaubshase wäre. Okay, jung bin ich nicht mehr, aber im Clubbereich eben doch recht unerfahren.

Lektion 1: Anderes Land, keine andere Sprache.
Keine Radebrecherei in einer Sprache, die ich noch weniger beherrsche als meine Muttersprache. Kein ‘th’, bei dem Einem bzw. dem Gegenüber das gerade Gegessene wieder um die Ohren fliegt. Kein rollendes ‘R’, welches ich nicht beherrsche, auch wenn es "Menschen":http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_M%C3%BCntefering gibt, die hier aus der Gegend kommen und diesen Buchstaben zu ihrem Haupterkennungsmerkmal gemacht haben. Sprachlich gesehen. Kein gelispeltes ‘S’. Alles bleibt gleich. Butter ist Butter und Bier ist Bier. Krieg ich hin.

Lektion 2: Duzen, bitte
Nachnamen braucht kein Mensch. Die sind doch was für Spießer und solche, die es werden wollen. Wir sind im Urlaub. Wir sind alle fröhlich, alle gut drauf. Was soll die Förmlichkeit? Immer schön locker bleiben. Am Telefon, wie es sich gehört, mit Vor- und Nachnamen gemeldet (Immerhin den Vornamen mit genannt- was hätten die sonst gemacht? Gedacht, mein Nachname wär mein Vorname? Ich bin doch kein Kerl.), mit Vornamen angesprochen worden. Zwei Mal. Zwei verschiedene Personen. Ich weiss Bescheid.

Zwei Erkenntnisse und das bereits jetzt. Nach einem Telefonat von ca. zwei Minuten. Ich kenn jetzt schon die Andrea von der Rezeption und den Dietmar vom Sport. Kann ja eigentlich gar nix mehr schief gehen..

[?]

Tuesday, March 20th, 2007

Ist das Internet der Campingplatz unserer Zeit?

[Schnee und Me(e/h)r]

Monday, March 19th, 2007

Das Leben ist ein Fluss. Ein langer, ruhiger Fluss. Sagt man. Wer hat sich das eigentlich ausgedacht? Zuweilen treten ganz schöne Wellen auf.

Eine, allerdings nur eine kleine, trug mich heute nach Köln ins Kino. é─÷Nach Köln ins Kino?é─˘, wurde ich am Telefon gefragt? Ja. Kino in Köln. Kino mit netten Menschen. Der Film war so lala, dafür taten Menschen und Sushi vorher sehr gut.

Die etwas größere Welle trug mich eben zurück. Sicher heimwärts, was zwischendurch schwer vorstellbar war, weil der Schneesturm, der mitten auf der Fahrt aus dem Nichts auftauchte, nichts Gutes verheißen ließ. Habe ich vorher nicht gewusst, was das Wort Blindflug bedeutet, ich habe es heute gelernt. Immer an der linken Leitplanke lang, weil die rechte durch das dichte Schneetreiben nicht mehr zu erkennen war. Ebenso wenig die Autos vor mir. Die hinter mir hielten sich vornehm zurück und freuten sich darüber, dass vor ihnen ein Anderer eine Spur in den Schnee zog. Eine Spur, die mir nicht vergönnt war. Gedanken einer Nacht auf der Autobahn schossen mir durch den Kopf. Von diesen Nächten und Menschen, von denen man alljährlich im Radio hört. Gestrandet im Nirgendwo, versorgt mit Decken und Tee von guten Menschen, die sich nachts aus ihren warmen Betten quälen, um anderen zu helfen, die noch weit von ihren eigenen Betten und Decken entfernt sind. Hinter mir im Auto die beiden Hunde, die mir trotz tiefem Hundeschlaf ein Gefühl von Sicherheit vermittelten. Wie schön muss doch so ein Hundeleben sein?

Und nun heimgekehrt. Heim in ein Haus, das neben dem Surren des Kühlschranks eine Stille verbreitet, die mir an diesem Abend unheimlich ist. Noch bin ich aufgekratzt von der Fahrt. Noch sind da diese vielen Gedanken, die mir während der Fahrt durch den Kopf schossen und die nicht aufhören wollen. Der Kopf dreht sich im Kreis und mit ihm die Gefühle. Sie wissen nicht wohin und wissen es doch. Der Kopf weiß mehr. Und auch weiß er, dass er den Kampf noch verliert. Gegen manches ist er machtlos. Und mag er auch noch so dick sein- wurde doch damals immer von den Eltern behauptet.

Die Zeit heilt alle Wunden, sagt der Volksmund und alle Wunder, singen die Helden. Wollen wir mal hoffen, dass einer von beiden Recht behält. Im einzelnen Moment ist das schwer vorstellbar.

Runterkommen heißt jetzt die Devise. Von den Gedanken und von der Fahrt. Morgen ist Montag. Morgen heißt Aufstehen und die letzte Arbeitswoche beginnen. Die letzte Woche vor dem so heiß ersehnten Aufbruch in eine Woche anderes Leben. Urlaub mit mir allein. Noch nie gemacht. Erwartet und doch gefürchtet. Voller Vorfreude und doch auch voller Angst. Das Meer wird die Sorgen wegtragen, hoffe ich. Nicht für immer, aber für einen Moment. Oder, wenn ich Glück habe, auch für ein paar mehr. Ich werde das Salz auf der Haut spüren und abends den Sand zwischen den Zehen. Werde die Dinge aus der Entfernung betrachten und vielleicht in einem anderen Licht.

Eine Woche noch. Und anschließend eine Woche neue Wellen. Mindestens. Welche auch immer das sein werden.

[Frühling ?]

Wednesday, March 14th, 2007

Ach nee!
Alles, aber bitte "das":http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,471689,00.html nicht..

[Frühling]

Monday, March 12th, 2007

Alles wird gut!

[?]

Thursday, March 8th, 2007

Manche Dinge werden einem erst bewusst, wenn es zu spät ist. Oder werden sie einem bewusst, weil es zu spät ist?

Ob es doch so etwas wie Schicksal gibt?