Archive for June, 2006

[Oskar, Lola, Grammy, Echo oder einfach ich]

Thursday, June 29th, 2006

Ach, ich bin ja so gerührt und ich hätte das alles gar nicht erwartet…
Darum habe ich auch nichts vorbereitet..
Aber dennoch möchte ich noch schnell ein paar Danksagungen loswerden..

Ich danke meinem großen Bruder, dass er so ein toller Bruder ist und seine kleine Schwester einfach so mitnimmt.
Ich danke der A, dass sie nicht mitwollte und deshalb der große Bruder seine kleine Schwester einfach so mitnimmt.
Ich danke meinen Eltern, dass sie meine und vor allem auch des großen Bruders Eltern sind, denn sonst hätte er mich ja nicht einfach so mitnehmen können.
Ich danke auch dem kleinen großen Bruder. Der hat zwar nix damit zu tun, aber er ist trotzdem ein toller Bruder und daher einen Dank wert.
Ich danke der besseren Hälfte. Die hat zwar auch nix damit zu tun, ist aber eine so tolle bessere Hälfte.
Ich danke der Nationalmannschaft, dass sie sich bis hierher so toll angestrengt hat.
Ich danke auch den Argentiniern, aber ich hätte auch einen anderen Gegner genommen.
Ich danke dem Wetter, dass es uns nicht im Regen stehen lässt.
Ich danke der Bahn… Ach nee, der danke ich lieber erst hinterher, man weiß ja nie..

Ich denke, ich könnte noch stundenlang weiter danken, aber für heute soll das erst einmal reichen.
Ich bitte die Nationalmannschaft nicht abzudanken, schon gar nicht morgen. Dann ist mein Dank noch umso größer.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

[Angefixt]

Monday, June 26th, 2006

Am Wochenende Besuch bekommen. Inklusive "Besuchermitbringsel":http://www.paninigroup.com/2006fifaworldcup/home.asp?lang=5. Die bessere Hälfte und mich erfolgreich angefixt. Gestern den halben (gefühlt den ganzen) Nachmittag erfolgreich Bilder geklebt. Das Buch schon halbvoll. Jetzt wird’s teuer..

[Weisheiten des Alltags]

Thursday, June 22nd, 2006

Da schaue ich mir eben den "neuesten Film":http://www.whudat.de/?p=666 (Beitrag Nr. 666 - cool!) aus der "MC-Schmiede":http://www.whudat.de an und denke so: Cooles Lied, lad Dir das doch mal bei "iTunes":http://www.apple.com/de/itunes/ runter. Und während ich so such und dann auch find, stell ich fest, dass ich die "CD":http://www.amazon.de/gp/product/B000FBH4DA/302-3677389-8955234?v=glance&n=290380 (in echt) ja schon besitze.

Manchmal glaube ich echt, ich gehöre ins "ARD":http://www.ard.de-Expertenteam. Beim "ZDF":http://www.zdf.de wird das schwer. Ich krieg das mit dem Dreitagebart einfach nicht ordentlich hin und anders kann man sich in der Runde mit Johannes B. Kerner, Jürgen Klopp und Urs Meier inzwischen nun wirklich nicht mehr blicken lassen…

[Immer ich]

Thursday, June 22nd, 2006

Nach meinem eigenen Gesetz der Serie besteht eine Serie aus drei Ereignissen. Speziell eine Serie unangenehmer Ereignisse. Das liegt daran, dass ich ungerade Zahlen nicht mag, aber das ist eine andere Geschichte. Angenehme Ereignisse dürfen sich gerne in geraden Zahlen wiederholen. Gerne auch mehr als zwei. Obwohl ich die Zahl 2 ausgesprochen gerne mag.

Wie auch immer, in den letzten Monaten haben jedenfalls drei Mal Dinge, die zuvor mir gehörten, den Besitzer gewechselt. Ohne meine Zustimmung.

Es fing an mit dem Portemonnaie, das mir irgend so ein W****** am Tag vor dem heiligen Abend aus der Tasche beim Möbelschweden klaute. Okay, ich war vielleicht auch ein kleines bisschen unvorsichtig und damit vielleicht auch ein klitzekleines bisschen mitschuldig, aber wer tut denn bitte so was? Kurz vorm heiligen Fest? Kauft womöglich mit den erbeuteten 14o Schleifen seiner Liebsten noch ein nettes Geschenk? …. é-> von meinem Geld. Und die Liebste freut sich, dass er für sie darauf gespart hat. Hat er aber gar nicht. Hab ich. Also- na ja. Die Geschichte von mir und dem Sparen ist wieder ein anderes Thema.

Der zweite Streich folgte ein wenig später. Dieses Mal traf es die Digitalkamera. Natürlich die Neue, nicht die Alte. Und den iPod. Über den Verlust der Kamera habe ich mich geärgert. Sehr sogar. Beim iPod dafür ein wenig mehr Schadenfreude, schließlich war es der alte, der mir letztes Jahr hingefallen und kaputt gegangen ist. Das war ein schlechter Fang für den W******. Auch hier ließe sich über eine Mitschuld diskutieren, war doch die Terrassentür nicht ganz verschlossen. Böse Zungen würden behaupten, sie stand weit auf. Aber so weit will ich nun wirklich nicht gehen.

Der dritte und somit letzte Coup gelang einem aus der W******gemeinde vor ca. zwei Monaten, als dieser mein Fahrrad so schön fand, dass er beschloss, zukünftig selbst damit durch die Gegend fahren zu wollen. Er hätte ja wenigstens mal klingeln und fragen können. Über Mitschuld will ich auch in diesem Fall nur ungern sprechen, weil ich schon finde, dass man in fremder Leute Auffahrten nix zu suchen hat. Auch nicht fremder Leute Fahrrad. Sei es nun ab- bzw. angeschlossen oder nicht. Der W****** sah das offensichtlich anders.

Somit sollte diese Serie für mich zunächst beendet sein. Was auch bedeutet, dass die Kameratasche, in der die Digitalkamera meiner Mutter letzte Woche noch steckte, als sie mir diese für den Inselurlaub vorbeibrachte, nicht geklaut, sondern nur verlegt sein kann. Aber wie kann man so etwas bitte so professionell verlegen bzw.- in meinem Fall trifft es das besser- verschlampen? Ich habe schon so viel verschlampt, dass dieses Haus ob der verschlampten Masse eigentlich bersten müsste. Tut es aber nicht. Verschlampte Sachen tauchen auch nicht wieder auf. Die sitzen dort im Verschlamptesachenparadies und lachen sich einen ins Fäustchen, während sie auf mich, mal wieder suchend, hinabblicken. Neben der Kameratasche ist letzte Woche auch die neue Sonnenbrille verschwunden. Und die ist gar nicht so klein. Sonnenbrillen sind in dieser Saison ja auch eher selten klein, können sich aber offenbar klein machen, um nicht auf meiner Nase durch die Gegend getragen und meine Augen vor der Sonne schützen zu müssen. Ich hoffe, Tasche und Brille geht es gut dort, wo sie jetzt sind. Vielleicht schreiben sie ja mal eine Karte.

Nun könnte man denken, dass auch die anderen Dinge nicht entwendet sondern verlegt wurden. Ich habe zwar schon einiges geschafft, aber ein Fahrrad wäre sicherlich selbst für mich eine Glanzleistung. Bei dem Portemonnaie gebe ich zu, dass ich noch die nächsten beiden Male beim Autowaschen darauf gewartet habe, dass es unter dem Autositz wieder auftaucht, obwohl es ja mit im IKEA in der Tasche war. Ist es aber nicht. Leider.

[4]

Monday, June 19th, 2006

Vier Tage Nordsee.
Vier Tage auf der Insel mit den vier Buchstaben.
Vier Tage zu viert- wir und die Hunde.
Vier Tage am Meer.
Vier Tage Salz in der Luft und auf der Haut.
Vier Tage Sonne, Wolken und Wind.
Vier Tage dieser Geruch von Meer und Dünen.
Vier Tage Seele baumeln lassen.
Vier Tage nur Fisch.
Vier Tage, die noch (mindestens) vier weitere Tage hätten andauern dürfen.
Vier Tage das gemeinsame Leben mit genießen.
Vier Tage das Leben genießen.
Vier Tage, die mir ewig in Erinnerung bleiben werden.

[Unterwegs]

Monday, June 19th, 2006

Auch noch nicht so bunt:

(weiss der Kuckuck, warum das jetzt hier über den Seitenrand lappt, ich weiss es nicht und werde es wohl auch nie wissen. Mist!)

Damals schon mal gemacht und jetzt bei "danii":http://www.chillfuck.de/weblog/ wiederentdeckt

[Ferien]

Monday, June 12th, 2006

Die Ferien stehen vor der Tür. Wenn man, wie ich, keine Kinder hat, dann merkt man das ja eigentlich nicht so schnell. Kann einem ja auch egal sein. Eigentlich sind die Ferien ja auch die Wochen im Jahr, die man möglichst zuhause verbringen sollte, denn dann trifft man im Urlaubsort der Wahl nicht ständig auf Familien, am Strand ist es nicht ganz so überfüllt und überhaupt sind die Kosten des Aufenthalts ein Bruchteil dessen, was man zwei Wochen NACH den Ferien für das selbe Hotel im selben Ort bezahlen würde. Kinder sind teuer.

Ich merke den nahenden Ferienbeginn in diesem Jahr vor allem durch den Blick aus meinem neuen Büro. Hinter dem Büro liegt ein metallverarbeitender Betrieb. Solche Betriebe vergeben gerne Ferienjobs. Junge Menschen wissen das oder werden von ihren Eltern darauf aufmerksam gemacht.

Seit einiger Zeit sehe ich tagtäglich nachmittäglich Jungs/junge Männer auf den Hof laufen. 15 Minuten später kommen sie zurück, den Blick auf Papiere gerichtet, die sie soeben erhalten haben. In diesem Sommer heißt es für die Jungs wohl in der Fabrikhalle an Maschinen schwitzen, um sich endlich den heiß ersehnten Roller kaufen zu können. Oder ein Auto. Oder was weiß ich.

[Nomen Est Omen]

Wednesday, June 7th, 2006

Es ist Wochenende. Als erstes schalte ich die Kaffeemaschine ein. Anschließend gehe ich raus und hole die Zeitung. Das erste, beste und wichtigste an einer lokalen Tageszeitungen sind die Geburts- Hochzeits- und Todesanzeigen. Ohne die geht nichts. Schon gar nicht am Wochenende. Hochzeit und Tod interessieren, weil ja jemand dabei sein könnte, den man kennt. Bei den Geburtsanzeigen auch. Aber da interessieren mich noch mehr die Namen. Die Schlechten, nicht die Guten.

Nicht selten passiert es mir, dass mir ein Schreckenslaut entweicht, was bei der besseren Hälfte leicht zu Irritationen führen kann, dabei sind es doch é─÷nuré─˘ die Namen, die mich zusammenfahren lassen.

Auf dem Schulhof prügeln sich zukünftig Maik, Yves, Anthony, Marvin, Collin, Yannik (Jannik/Jannick/Yannic), Justin, Dustin, Fynn und Kevin darum, wer mit der süßen Chiara aus der Parallelklasse gehen darf.
Derweil gehen die kleine Celine oder Selina, Zoe, Xena, Britney, Angelina, Alina, Michelle, Fabienne, Samantha oder Joyce leer aus.

Eine besondere Abart ist mir letztes Wochenende untergekommen. Als ob Chantal nicht schon genug wäre, haben die Eltern noch eins drauf gesetzt und sich etwas Besonderes einfallen lassen: Schantalle! Ich kann mir genau vorstellen, wie das kleine Mädchen von seinen Sauerländer Großeltern gerufen wird: SCHANTALLLLLLEEEEE, Essen ist fertig!

Kinder Eltern können grausam sein!

Passend dazu eben die Hitliste der Vornamen "gegooglet":http://www.google.de:
"Beliebte Vornamen":http://www.beliebte-vornamen.de/

[schwarzer Mann]

Tuesday, June 6th, 2006

Juni in Deutschland. Der Kauf der Winterjacke vor 1Č? Jahren war eine sehr gute Entscheidung, ist es doch weniger eine Winter- als eine Ganzjahresjacke geworden. Oder aber es gibt keinen Sommer mehr und man sollte das Wort é─÷Jahreszeitené─˘ einfach durch das Wort Winter ersetzen. Auch im Duden.

Samstagabend den Temperaturen bei der Mutter den Kampf angesagt und trotz Einstelligkeit mit Jacken und Decken draußen gesessen. Beim einsetzenden Regen die Markise ausgefahren. Dabei nette, interessante, lustige Gespräche und Alkohol genossen. Daher Taxi gerufen, das uns nachhause geschlichen hat.

Das eigene Auto, vom Regen der letzten Wochen sowohl außen als auch innen leicht verdreckt, durfte bei der Mutter übernachten. Eine Option, die auch wir hatten, von der aber Abstand genommen wurde, als uns auffiel, dass keiner von uns vor Abfahrt die Kellertür geschlossen hatte.

Bei Abholung des Wagens am nächsten Tag einen anderen bekommen. Nämlich einen, der sowohl von außen und innen gereinigt wurde. Außen sogar poliert.

Der Freund der Mutter tut nicht nur der Mutter, sondern auch meinem Wagen gut.

[Saubande]

Friday, June 2nd, 2006

Meteorologisch gesehen haben wir jetzt zwar Sommer, aber das ist auch alles. Dachte ich. Stechgetiermäßig leider auch. Es juckt am Ohr. Scheiß-Mücken!