Archive for February, 2006

[tütensuppe]

Tuesday, February 28th, 2006

Irgendwas stimmt da nicht mit dem Virenprogramm. Seit dem Wochenende landen die Spammails im Posteingang und alle anderen im Spamordner.
Vielleicht wird’s ja nach Aschermittwoch wieder besser..

[Rosenmontag ganz in weiß]

Monday, February 27th, 2006

Nix mit Rosen. Keine Einzige weit und breit. Dafür Schnee. Und zwar welcher von der ganz penetranten Sorte. Seit heute Morgen fällt der nun schon vom Himmel herab und taucht die Landschaft in ein zartes Weiß.

Ganz so wie die Italiener die 35.ooo Zuschauer gestern bei der Abschlußveranstaltung der Olympiade 2oo6. Nur sind wir hier eben weder in Turin noch gibt es hier Medaillen zu gewinnen. Halsschmerzen und Erkältungen aber. Reichlich. Und die möchte ich nicht.

Auch Weihnachten ist inzwischen schon wieder mehr als zwei Monate vorbei. Will heißen: Dieses Schneegestöber braucht kein Mensch mehr. Frühling heißt die Devise.

Ab dem Wochenende ist nochmals Schnee angesagt. Nicht hier. Hoffe ich zumindest. Wobei mir das auch egal ist. Ich begebe mich freiwillig auf eine weitere Winterreise. Und wie es bei Winterreisen nun mal so ist, benötigt man für solche Schnee. Und da nehme ich ihn auch gerne in Kauf. Wenn er denn auf dem Boden liegt und nicht vom Himmel fällt. Von dort sollen nämlich die Sonnenstrahlen kommen, die mir Scheitel und Nase verbrennen, während ich mit einem gekühlten Getränk in der Hand auf der Hütte einkehre oder aber mich elegant die Hügel hinunterschwinge (hihi).

Bis dahin stürze ich mich heute zunächst noch einmal ins närrische Treiben. Dieses Mal in Form von Provinzkarneval. Was nicht das Schlimmste ist. Provinzkarneval im Partykeller! Mit Discokugel, Wolfgang Petry, 1o nackten Friseusen und weiteren Grausamkeiten, die mir bisher glücklicherweise noch nicht einfallen. Warum ich mir das antue, weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil ich mich mal wieder nicht getraut habe, ehrlich zu sein und einfach mal abzusagen.

Ich bin gespannt, was ich zu berichten hab. Und ich habe Angst..

[Ich hab's gewusst]

Friday, February 24th, 2006

K A T E R ! ! !

Aber irgendwie ist es doch immer wieder schön im guten Kölle..

[aus aktuellem anlass #2]

Wednesday, February 22nd, 2006

Soooo aktuell ist der ja nun auch nicht mehr, aber egal. Jedenfalls danke ich dem "wilden Kaiser":http://wilderkaiser.twoday.net/, dass er "hier":http://monovinyl.twoday.net/stories/1569986/ mitgemacht hat und ich jetzt wunderbare Hintergrundmusik habe, die mir jeden Tag aufs Neue eine Zeitreise durch die Musikgeschichte der letzten keine-Ahnung-wievielen Jahre beschert.

Das war eine feine Idee vom Schwedenmann und eine prima Umsetzung vom Herrn aus dem Brixental..

[WE2]

Friday, February 17th, 2006

steht vor der Tür und mit ihm auch der Ausflug in die Hauptstadt. Hoffentlich kann man den Frühling dort auch schon ein wenig erahnen. Heute gibt es hier jedenfalls blauen Himmel (noch) und der ist nicht winterblau, sondern hat so eine ganz zarte, feine frühlingshafte Einfärbung. Ich weiß, ich weiß- diese wird in den nächsten Tagen und Wochen vom Kältefreund nochmal ordentlich eins auf den Deckel kriegen- aber man kann zumindest Licht am Ende des Tunnels entdecken. Der Frühling wird kommen, da kann ihn auch die dickste Schneeflocke nicht dran hindern. Sogar auf Heuschnupfen freu ich mich, weil das bedeutet, dass es endlich wieder grüner wird. Dafür niese ich gern einmal.

Heute Abend geht es also auf die Bahn und ich hoffe und denke, es wird ein recht kurzweiliges Ablenkungswochenende, welches auch bitter nötig ist, kreisen die Gedanken doch ewig um das Gleiche.

Das letzte Mal, als ich in Berlin war, war es Frühling. Es war Mai, es ist drei Jahre her und man konnte bei Sonnenschein im T-Shirt draußen sitzen und in einer dieser damals noch superexklusiven Aufschüttsandbars mit leckeren Bieren abhängen. Was wir auch getan haben. Davon auszugehen, dass dies auch an diesem Wochenende klappt, wäre sicherlich falsch. Der ein oder andere Sonnenstrahl würde mir reichen.

DerDieDas Laptop (Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?) wird derweil vom freundlichen Nachbarn wieder auf Vordermann gebracht. Zumindest versuchen wird er es. Einmal alles runter und frisch wieder rauf. Aus zwei Festplatten wird eine und dann funktioniert das hier hoffentlich alles wieder. Hoffentlich! Gegen die regelmäßigen Bildschirmausfälle kann er allerdings nichts machen. Sollten die Ausfälle sich irgendwann in einem Dauerzustand vereinen, hilft nur noch eine Neuanschaffung. Das habe ich schon gelernt. Hoffentlich lässt das noch ein wenig auf sich warten. Das Konto kann sich vieles leisten (zum Beispiel einen Lottogewinn, aber den haben ja mal wieder andere abgesahnt. Statistisch gesehen ist die Chance zu gewinnen, ja eh schon recht gering, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass sie nahezu gegen Null tendiert, wenn man erst gar nicht mitspielt), die Neuanschaffung eines Laptops gehört allerdings nicht dazu. Und ansonsten "Ess ich eben mehr Obst!":http://www.apple.com/de/thestore/

Die Gedanken kreisen immer noch nur um das Eine. Abfinden mit der neuen Situation sieht anders aus. Immer noch das Warten auf ein Happy End. Du fehlst mir!

Nun noch ein wenig arbeiten im neuen Büro, in dem ich seit einer Woche sitze- ich gehe jetzt also jeden Morgen brav aus dem Haus zur Arbeit. Dann schnell heim- ein wenig putzen und waschen und abends ab auf die Bahn..

[aus aktuellem anlass]

Tuesday, February 14th, 2006

Buckshot LeFonque - Another Day
Paul Weller - Thinking Of You
Curtis Mayfield - Let’s Not Forget
Slut - Hope
Mick Jagger & Dave Stewart - Old Habits Die Hard
Richard Ashcroft - You On My Mind In My Sleep
Moby - Temptation
Bright Eyes - Arc Of Time
Tosca - Heidi Bruehl
Miguel Migs - Waiting
King Britt - August Day Song
Jack Johnson - Sitting, Waiting, Wishing
Van Morrison - Warm Love
Embrace - A Glorious Day
Bill Withers - Soul Shadows
Katie Melua - Nine Million Bicycles
Blank Jones feat. Mike Francis - Someone Like You
Urbs & Cutex - The Thing

"Esst mehr Obst!":http://monovinyl.twoday.net/stories/1569986/

[Liebeskummer #2]

Thursday, February 9th, 2006

Ich komme zurück auf den Punkt
Behandlung
Ablenkungen suchen
Kontakt zu anderen Menschen suchen

Kann man auch beides zusammen abhandeln. Und deswegen habe ich die nächsten sechs Wochenenden bereits verplant.

WE 1 geht es nach "Köln":http://www.koeln.de/ den Geburtstag einer Freundin feiern
WE 2 geht es nach "Berlin":http://www.berlin.de/ eine andere Freundin besuchen
WE 3 geht es zum "Kölner Karneval":http://www.koeln.de/tourismus/karneval/
WE 4 geht es mit Bruder und Frau in den "Skiurlaub":http://www.zermatt.ch/ aus dem ich auch erst an
WE 5 zurückkehre
WE 6 feiert meine Mutter ihren Geburtstag

Ich hoffe, das hilft. Jedenfalls ist es ein guter Anfang, denke ich. Und in den Wochen dazwischen bleibt die Zeit sich mit dem dritten Punkt
sich Klarheit über die Umstände der Trennung verschaffen
und überhaupt über die Beziehung nachzudenken.

Und ansonsten hoffe ich einfach auf die Zeit. Denn die heilt, so sangen ja schon die "Helden":http://www.wirsindhelden.de/, "alle Wunder":http://www.lyricsbox.com/wir-sind-helden-lyrics-die-zeit-heilt-alle-wunder-vs4l11k.html

[Liebeskummer]

Thursday, February 9th, 2006

Das sagt "Wikipedia":http://de.wikipedia.org:

Fast alle Menschen erleiden ein- oder mehrmals in ihrem Leben Liebeskummer. Dies ist für gewöhnlich harmlos, kann aber auch zu schweren körperlichen Erkrankungen, Suizid oder Mord führen. In der Medizin wird der Liebeskummer dennoch kaum zur Kenntnis genommen.
Die Ursachen und Symptome sind in vergleichbarer Form auf viele Formen von Verlusten, wie z. B. den Tod von Freunden oder Verwandten, übertragbar.

Ursachen und Folgen
Liebeskummer entsteht häufig durch Verlust oder Trennung von Menschen, zu denen eine emotionale Bindung bestand. Auch in Fällen, in denen es nicht zu einer Bindung zwischen Menschen kommt, diese aber von mindestens einem der Betroffenen gewünscht ist, kann es zu Liebeskummer kommen. Beispiel hierfür wäre, dass ein verliebter, aber schüchterner Mensch sich nicht traut, den anderen anzusprechen. Der daraus entstehende Kummer kann zu psychischen Schäden wie z. B. Stalking führen, die einer Behandlung oder einer Therapie bedürfen.
Liebeskummer kann aber ebenso auch durch die unerfüllte Liebe eines Kindes zu dessen Eltern oder Geschwistern hervorgerufen werden.
In Folge des Liebeskummers wird oft das rationale Handeln eines Menschen abgeschaltet, er neigt zu für Außenstehende unbegreiflichem Verhalten wie der totalen Hingabe, Selbstaufgabe und Opferbereitschaft aber auch Gewalt. Wie realistisch die eines an Liebeskummer Leidenden angestrebte Verbindung mit dem von ihm geliebten Menschen ist, kann dabei irrelevant sein, denn die Liebe kann Bildungs- und soziale Schranken, Alter und Vermögen völlig unbeachtet lassen.

Symptome
Die Reaktion der Menschen auf den Verlust der Liebe eines Mitmenschen oder der auf eine von vornherein unerfüllte Sehnsucht ist sehr verschieden und kann von leichten Formen mit relativ kurzer Dauer bis hin zu langer und schwerster Verzweiflung reichen.
Die folgenden Symptome können dabei auftreten:
て「 Leistungen im Alltag verschlechtern sich (Schule, Arbeit, Ausbildung)
て「 das Interesse an sozialen Kontakten zu anderen Menschen sinkt, Abschottung
て「 Lebensfreude nimmt ab
て「 gestörtes Essverhalten wie Appetitlosigkeit oder extreme Esssucht
て「 Schlaflosigkeit
て「 Zukunftsängste
て「 Depressionen, seltener behandlungsbedürftige Neurosen
て「 aggressives Verhalten
て「 Sturz in eine Sucht, häufig vermehrter Konsum von Alkohol oder Nikotin
Nach einer Studie einer Forschergruppe um Naomi Eisenberger ähneln die neuronalen Muster im Gehirn bei sozialer Zurückweisung der von körperlichen Schmerzen, wie sie etwa bei Verletzungen auftreten.

Behandlung
Normalerweise überwinden die meisten Menschen diesen Zustand nach einiger Zeit von selber, was allerdings viele Monate dauern kann.
Zur Überwindung können folgende Punkte hilfreich sein:
て「 Ablenkungen suchen (z. B. Hobby, Musik, Urlaub, Sport, Besuche von Theater, Museen, Lesungen)
て「 Kontakt zu anderen Menschen suchen
て「 sich Klarheit über die Umstände der Trennung verschaffen
Häufig bedarf es jedoch lediglich einiger Zeit und/oder eines neuen Partners, um den Liebeskummer zu überwinden. Die Hilfe eines Psychotherapeuten, Psychologen, oder Psychiaters ist dann sinnvoll, wenn man Selbstmordgedanken hat, wenn man seinen Alltagspflichten nicht mehr nachkommt, wenn man sich körperlich vernachlässigt, wenn man länger als 4 Wochen zu Tabletten oder täglich zu Alkohol greift oder sich von seinen Freunden abschottet. Selbstverständlich ist auch der ganz normale Liebeskummer, der nicht zwangsläufig zu Suizidgedanken führt, sehr niederdrückend. Ratschläge zu geben ist hier jedoch sehr schwer. Unter Umständen kann es auch hilfreich sein, dem Expartner ein klärendes Gespräch anzubieten. Dafür ist es allerdings nötig, dass die Motivation nicht unbedingt das Wiederauflebenlassen der Beziehung ist, sondern dem Expartner zubilligt, dass er einen verlassen hat und das einfach seine Entscheidung war. Bieten Sie ihm einfach an, die Sache nochmal zu reflektieren, um sich wenigstens im Guten zu trennen, sofern Sie sich die Konfrontation mit ihm zutrauen. Dies kann, wenn Sie ihrem Expartner aufmerksam zuhören, sehr gut zu persönlichem Wachstum genutzt werden. Diese Informationen können Ihnen dann in der nächsten Beziehung sehr nützlich sein.

Liebeskummer in der Literatur
Liebesfreud und Liebesleid zählten zu allen Zeiten zu den beliebtesten Themen der Literatur. Ein Literatur-Klassiker, dessen zentrales Thema eine unglückliche Liebe ist, sind "Die Leiden des jungen Werthers" von Johann Wolfgang von Goethe.

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Wednesday, February 8th, 2006

Sie liegen hier überall herum. Lauter kleine Scherben. Ich hebe sie auf und betrachte sie. Jede einzelne erzählt eine kleine Geschichte. Ganz verschiedene Geschichten. Gute. Schlechte. Lustige. Traurige. Kleine. Große. Bunte. Graue. So verschieden und so einzigartig.

Ich lege sie an einen schönen Ort. An einen Ort, an dem sie sicher sind. Wo ich sie finde, wenn ich sie mir ansehen möchte. Wenn ich mir all die Dinge in Erinnerung rufen will.

Das Aufräumen wird noch eine ganze Zeit lang dauern. Irgendwann wird alles wieder ordentlich sein. Gut verstaut und sicher verwahrt. Ich werde sie niemals weggeben. So wie die Erinnerungen in meinem Kopf und Dein Platz in meinem Herzen.

[Winter Wondersauerland]

Friday, February 3rd, 2006

Seit letzten Mittwoch nun schon Schnee. Und seit letzten Mittwoch derselbe Schnee, neuer will sich einfach nicht dazu gesellen.

Letzten Mittwoch sah das noch hübsch aus. Donnerstag auch. Freitag ebenfalls. Das Wochenende mit dem riesigen blauen Himmel und der vielen Sonne und dem ganzen Schee war schick. Wirklich sehr schick.

Es gab lange Winterspaziergänge mit lustigem Ballwerfen für den einen Hund, für den anderen das ganze ohne Ball- interessiert ihn ja nicht. Es gab warme Hände mit und kalte ohne Handschuhe, heißen Kakao mit Rum in Gedanken und heißen Kakao ohne Rum in der Tasse, weil der Haushalt einfach keinen Rum bereithält. Es gab gemütliche Winterabende mit Rotwein und Kerzenschein. Es gab Scheibenkratzen und zugefrorene Autoschlösser.

Es gab seit letzten Mittwoch aber keinen Schnee mehr. Keinen neuen zumindest. Und den Alten kann ich langsam nicht mehr sehen. Vor allem nicht im heimischen Garten. So idyllisch die weiße Pracht bei den Nachbarn auch aussehen mag- so desillusionierend ist das Bild, wenn man Hundebesitzer ist. Doppelbesitzer quasi. Dem hält kein Winterparadies stand. Durchgepflügt, mit gelben Flecken hier und braunen Hügeln dort verziert, bietet der Garten inzwischen ein Bild, das mehr an einen Atomkrieg erinnert als an ein Postkartenmotiv.

Davon abgesehen hinterlassen Profilsohlen (die einzige Möglichkeit, dass die Füße den nächsten Sommer noch erleben dürfen) und Hundepfoten in den Räumen lustige Wasser-, Salz- und Dreckmuster, die man regelmäßig entfernen sollte, wenn man nicht ganz so atomkriegmäßig veranlagt wäre wie ich. Ich halte es da eher mit der modernen Kunst.

Die Pfoten sind bereits für den nachmittäglichen Kälteschock bereit. Die Profilsohlen und ihre Bewohner weniger, aber die werden ja auch nicht gefragt. Also tue ich jetzt das, was ich lieber nicht tun würde- schmeisse mich in Mantel, Schal, Mütze und Handschuhe, um auszusehen wie mein persönlicher Kindheitsalbtraum und gönne den Fellhosen die frische Luft, die sie verdient haben.