[Bücherstöckchen]

gefunden u.a. hier

Die hundert beliebtesten Bücher (Stand: 2oo4). Die, die ich irgendwann mal las, sind fett markiert.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

[So sind wir..]

.. hier im Sauerland.

[Jahresrückblick ganz ohne Jauch]

Ach nee, ach komm, ach ja- schreib ja sonst nix mehr. Meine Herren bin ich langweilig geworden. Fällt mir glücklicherweise nur auf, wenn ich mal einen Blick auf diese Seite werfe..

Zugenommen oder abgenommen?
Beschissene Frage, noch beschissenere Antwort. Zu! Das mit den Hosen geht mir auch langsam aber sicher tierisch auf die Nerven und ist- nebenbei- ziemlich teuer.

Haare länger oder kürzer?
Gleichbleibend langweilig.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Konstant. So langsam hat sich das Lasern wirklich bezahlt gemacht.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wenn ich nochmal auf die Hosen von Frage 1 zurückkommen darf..

Der hirnrissigste Plan?
Mal eben schnell im Hochsommer in der Hochsaison mit ganz Osteuropa an einem Samstag an die kroatische Küste fahren zu wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Vermutlich ungesichert in irgendwelchen Tannen >10m rumzuklettern, um dort eine Tupperdose zu suchen.

Die teuerste Anschaffung?
Machte ich bereits vor einigen Jahren, hat Fell, acht Beine und ein Abo beim Veterinär. Auch wenn die Anschaffung(en) das nie zugeben würden. Der Tierarzt war dieses Jahr mit Familie auf Kreuzfahrt. Noch Fragen?

Das leckerste Essen?
Da gab es so einiges. Irgendwo muss das Hosenproblem ja schließlich auch herkommen.

Das beeindruckenste Buch?
In diesem Jahr? Keine Ahnung. Ich las u.a. die letzten beiden Bücher von Martin Sutter, die auf meiner Liste noch offen waren. Bin also bereit für Nachschub, der könnte es dann vielleicht in den Rückblick 2010 schaffen.

Der ergreifendste Film?
Kleine Stadt mit noch kleinerem Kino. Kein Publikum für ergreifende Filme. Leider!

Die beste CD?
Die, die ich mir selber mixe.

Das schönste Konzert?
Ich sah Peter Fox und Howard Carpendale. Wenn die Kleinstadt schon mal was bietet, dann nehm ich ja auch alles mit. Wenn im Kino schon nix läuft..

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Der besseren Hälfte, den Fellhosen und dem Tierarzt.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Da lassen wir den Veterinär jetzt mal weg, der Rest bleibt.
Und natürlich mit den Mädels unter kroatischer Sonne nachdem der Anfahrtsfrust im Weizen ertränkt wurde.

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Warten auf das Ungewisse.

2009 zum ersten Mal getan?
Auf das Ungewisse gewartet.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Längere Alkoholpause eingelegt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Den Tierarzt, so nett er auch ist. 5 Stunden für 150km. Warten auf das Ungewisse.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Jedes Jahr diese Frage.. Und wieder dieselbe Antwort: Da muss man wohl ‘jemanden’ fragen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit und Spaß.

2009 war mit 1 Wort…?
Kurzweilig.

[merry xmas 2oo9]

[I'm yours]

Und ich dachte immer, man kann den Text und nicht die Noten.. btw, Frau Schmidt mit dt, was macht die Karriere?

[20 Minuten]

20 Minuten hieß mal eine der kostenlosen Zeitungen, die es zu meinen Studienzeiten in Köln gab (und heute in der Schweiz noch gibt, glaube ich).

Exakt 20 Minuten liess meine Nachbarin heute Morgen den Wagen in der Einfahrt warm werden, damit sie ihre Kinder in die fußläufig 10 Minuten entfernte Schule kutschieren konnte. 5 Minuten später war sie wieder da. So geht das im Winter jeden Morgen und wird nur noch von den Sonntagen getoppt, an denen der Wagen unbemannt genauso lange warm läuft, um zum 200m entfernten Bäcker zu fahren.

Ganz Deutschland regt sich über die gescheiterte Klimakonferenz in Kopenhagen auf. Ich habe eine kleine chinesische Enklave direkt in der Nachbarschaft. Jeden Morgen ärgere ich mich über das Brummen des Motors und nur die Sorge vor dem Ende des nachbarschaftlichen Weltfriedens lässt mich nach wie vor nix sagen. Aber vielleicht sollte ich wirklich langsam mal über meinen feigen Schatten springen und meine Meinung zum Weltklima nebenan kundtun. Vorbilder sehen anders aus.

[Neulich]

Neulich kam ich nachmittags nachhause und stellte mit einem Blick auf meinen Haustürschlüssel fest, dass dieser ganz schön verbogen ist und fragte mich, ob das noch lange gut geht.

Am Abend desselben Tages ging ich zum Sport, kam nachhause, steckte den Schlüssel ins Schlüsselloch und… es ging nicht gut, Überraschung..

[Auser Betrib*]

Als ich gestern Abend nach dem Sport durchs Fernsehprogramm zappte, fuhr Frau 1 beim Frauentausch gerade mit dem Zug von Düsseldorf Richtung Norden ins Haus von Frau 2. Dass Orientierung (und nicht nur das, wenn man sich die Überschrift hier mal näher ansieht) nicht so ihre Stärke ist, bemerkte der Sprecher bereits, als sie den Zug verliess.
Als sie dann im Taxi sinngemäß Folgendes sprach: ‘Was hier wohl so die nächste Stadt ist? Vielleicht Bayern?’ wusste ich, dass ich die Sendung gucken musste..

*kleine Haftnotiz überm Ehebett von Frau 1

[Die Sache mit Weihnachten]

Jedes Jahr der gleiche Mist. Nur jedes Jahr wird’s schlimmer. Unbemerkt hat sich die Weihnachtszeit in den Kalender geschlichen, dabei hätte ich schon am Geburtstag wissen müssen, dass die quasi vor der Tür steht. Ist ja jedes Jahr der gleiche… Man wird ein Jahr älter und fünf verkaterte Träume später steht der Weihnachtsmann vor der Tür.

Vorher (also jetzt) müssen noch Umfeld und Stimmung auf weihnachtlich getrimmt werden. Beim Umfeld ist das relativ einfach- die Kisten mit dem ganzen Weihnachtsschnickschnack werden aus dem Keller geholt, der Weihnachtsschnickschnack ungläubig angesehen und dann mit einem Seufzen in den Wohnräumen verteilt. Muss ja. Wie jedes Jahr. Von nun an setzt man sich allabendlich ins Wohnzimmer- Garten und Terrasse sind ja inzwischen ein wenig frostig- zündet die erste oder zweite oder dritte oder vierte (arghs) Kerze am Adventskranz an und während aus den Boxen die Weihnachtsmusik dudelt guckt man auf den ganzen Weihnachtschnickschnack und wartet darauf, dass sich da im Hirn der Schalter umlegt und man sich weihnachtlich fühlt.

Als Kind klappte das wunderbar. Adventskranz auf dem Tisch, direkt am 2.12. leergefressener Adventskalender überm Bett und die unbändige Freude auf Weihnachten: Geschenke und noch mehr Schokolade. Die Schokolade kann ich mir heute selber kaufen (was ich besser lassen sollte), die Geschenke zum Teil auch. Den anderen Teil, den ich mir nicht kaufen kann, will ich mir auch gar nicht kaufen.

Und noch viel schlimmer- was soll ich den anderen schenken? Jedes Jahr der gleiche.. ihr wisst schon. Und jedes Jahr an Heiligabend die Beteuerung, dass wir nächstes Jahr alles ganz anders machen. Und dann bleibt doch wieder alles beim Alten. Jedes Jahr..

Kommendes Wochenende ultimativer Weihnachtsgefühleinstellungsausflug. Es geht nach Münster auf den Weihnachtsmarkt. Man könnte es auch ultimative Folter nennen, den weder mag ich Glühwein noch Kunsthandwerk. Aber von Letzterem wird mir wenigstens nicht schlecht.

Und schließlich das letzte, nicht wirklich kleine Problem: die Weihnachtskarte. Vor acht Jahren eingeführt, seitdem muss ich mir jedes Jahr was Neues ausdenken. Meine Weihnachtskartenadressaten haben eine hohe Erwartungshaltung, die sich proportional zu meiner Einfallslosigkeit verhält. Nächstes Jahr kümmer ich mich um das Ablichten des Motivs mal früher. Und schon wieder: jedes Jahr..

Ich leg jetzt mal Wham ein. Wat mutt, dat mutt..

[Von Jugendlichen lernen]

Letzte Woche lief ich mit den Hunden hinter zwei Jugendlichen durch den Park. Der Eine erklärte dem Anderen die Automobilwelt. Was der Andere und ich lernten:
- der Name Mercedes BENZ leitet sich von BENZin ab (!)
- das S in S-Klasse steht für Super, darum gibt es die S-Klasse auch nicht als Dieselfahrzeug (!!)
- alle Sportwagen fahren mit Diesel (!!!)

Während der Belehrte immer wieder erstaunt nickte, fiel mir bei jeder neuen Erkenntnis die Kinnlade ein wenig weiter runter. Leider entdeckten die Jungs dann die Hunde, die hinter ihnen liefen und hatten offensichtlich Angst, denn sie bogen querfeldein ab. Dabei hätte ich bestimmt noch einiges lernen können..